Kunstrasen

Wie der Begriff deutlich macht, ist Kunstrasen ein Äquivalent zum Naturrasen. Seiner optischen Gleichmäßigkeit wegen wird der Kunstrasen gern als Rasenteppich bezeichnet.

Kunstrasen hat seinen Ursprung im Outdoorsport wie Fußball und Rasenhockey. Im gewerblichen Bereich kommt er vorzugsweise beim Messebau zum Einsatz. Der Messestand eines Sportartikelherstellers wirkt sofort einladender und authentischer, wenn die Besuchenden auf einem grünen Rasenteppich laufen und stehen Stichwort: emotionale Verbindung zum Rasengrün.

Heutzutage ist der Kunstrasen auch Outdoor im Privatbereich zunehmend beliebter. Der Eigenheimbesitzer kann für die immergrüne Gartenversiegelung unter mehreren hochwertigen Kunstrasenmarken auswählen. Die Einmalkosten für das Verlegen des Rasenteppichs werden in einem überschaubaren Zeitraum durch die denkbar geringen Pflegekosten kompensiert.

Kunstrasen rechnet sich einmal abgesehen davon, dass Naturrasen von Frühjahr bis Herbst regelmäßig gemäht und der Rasenschnitt entsorgt werden muss.



Umweltfreundlich und ressourcenschonend – Kunstrasen in Haus und Garten


Kunstrasen garten ist absolut umweltfreundlich und im Gegensatz zum Naturrasen ressourcenschonend. Wenn der Rasenteppich einmal verlegt ist, dann liegt er. Die Kunstrasenpflege selbst kostet etwas Manpower, ohne dass dabei Ressourcen wie Energie oder Wasser benötigt werden.

Der Naturrasen muss in regelmäßig wiederkehrenden Abständen gesät, gedüngt, geschnitten, getrimmt und entsorgt werden. Dieser Kreislauf kostet für den gepflegten Naturrasen je nach Rasenmäher Benzin oder Strom und monatelang viel Wasser.

Die beiden wesentlichen Bestandteile von Kunstrasen sind PE und PP, Polyethylen und Polypropylen. Dieser Materialmix gibt Ihrem Kunstrasen das ganz besondere Echtheitsgefühl und sorgt für ein Höchstmaß an Langlebigkeit. PE und PP kommen in vielfältigen Lebensbereichen zum Einsatz für Mensch und Tier sind beide Kunststoffe absolut ungefährlich.

Und der ressourcensparende Kunstrasen ist recycelbar. Abgabestelle für den in die Jahre gekommenen Kunstrasen ist der örtliche Werkstoffhof. Hier wird der Kunstrasen wiederaufbereitet.


Kunstrasen und seine Vielfalt an Vorteilen


Nun zu einigen Vorteilen von Kunst- gegenüber Naturrasen.

Kunstrasen ist vergleichbar wasserdurchlässig wie natürlicher Rasen. Entscheidend dafür ist die richtige Unterlage. Sie sollte mit einer Vielzahl an kleinen Löchern versehen, anders formuliert löchrig sein nur so groß, dass Wasser hindurchfließen kann. So ist die gewünschte bis notwendige Wasserdurchlässigkeit gewährleistet.

Das Pflegen ist denkbar einfach. Die immer gleiche Rasenfläche wird bedarfsweise gebürstet beziehungsweise gefegt. Laubsauger und Laubbläser befreien die Kunstrasenfläche von Laub, Staub und Umweltschmutz.

Wirklich bestechend am Kunstrasen ist sein gleichbleibendes Immergrün. Das UV-beständige Material behält seine Farbe dauerhaft unverändert bei. Ein dementsprechend hochwertiger Kunstrasen ist mit seiner sattgrünen Farbe optisch von dem natürlichen Pendant kaum zu unterscheiden. Je nach dem ausgewählten Material ist Kunstrasen angenehm weich und scheuert nicht.

Allergiker haben auf Kunstrasen keinerlei Probleme mit ihrem ansonsten unvermeidbaren Heuschnupfen. Für Biene, Mücke, Wespe oder Hummel ist Kunstrasen kein interessantes oder lohnenswertes Terrain sie meiden die Kunstrasenfläche, weil es hier für sie nichts zu finden gibt.

Der in unterschiedlichen Farbtönen erhältliche Kunstrasen passt ganz individuell in jeden Gartenentwurf. Die Kunstrasenfläche kann sofort nach dem Verlegen benutzt und belastet werden im Gegensatz zum Naturrasen, der zunächst wochenlang wachsen muss. Alle Hersteller bieten für ihre Kunstrasen mit unterschiedlichen Zierwerten eine durchschnittliche Garantie von 10 bis 15 Jahren.


Fazit


Der Vergleich Kunstrasen vs. Naturrasen geht deutlich zugunsten des künstlichen Rasenteppichs aus. Eins kann der Kunstrasen jedoch nicht ersetzen den unverwechselbar frischen Rasenduft nach einem ergiebigen Sommerregen oder nach dem frischen Rasenschnitt. Die einen sind darüber erfreut, während Allergiker in dieser Situation den Rasen lieber nicht betreten.